Nach Stent-Einsatz am Herz


Vor Blutgerinnseln schützen
Nach Stent-Einsatz am Herz

Experten schätzen, dass im Jahr 2012 über 300.000 Herzpatienten in Deutschland einen Stent in ein Kranzgefäß des Herzens eingesetzt bekamen. Dann ist die Einnahme von Medikamenten erforderlich, die Blutgerinnseln vorbeugen. Die Deutsche Herzstiftung rät zu einem Stent-Pass, um Therapieverlauf und Medikamenteneinnahme zu dokumentieren.

Stent erfordert Gerinnselvorbeugung

Der Stent ist eine Gefäßstütze und soll ein verengtes Herzkranzgefäß nach Aufdehnung dauerhaft offen halten. Zum Einsatz kommt er bei der Behandlung der koronaren Herzkrankheit (KHK) und des Herzinfarkts. Eine mögliche Nebenwirkung der Stent-Therapie ist das Entstehen von Blutgerinnseln. Blutplättchen können sich am Stent verklumpen. Dann bildet sich aus ihnen ein Blutgerinnsel, ein Herzinfarkt droht. Um Blutgerinnseln vorzubeugen, sind betroffene Patienten deshalb auf die regelmäßige Einnahme plättchenhemmender Medikamente angewiesen, zum Beispiel Acetylsalicylsäure (ASS)  in Kombination mit Prasugrel, Ticagrelor oder Clopidogrel. Sie beugen dem Entstehen von Gerinnseln vor, indem sie das Aneinanderheften von Blutplättchen hemmen.

Verlauf der Behandlung dokumentieren

„Bei der Stent-Therapie kommt es sehr auf die konsequente Einnahme der plättchenhemmenden Medikamente an. Ein vorzeitiges Absetzen kann einen Infarkt auslösen“, warnt Prof. Dr. med. Udo Sechtem, Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Herzforschung und Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung.

Um den Therapieverlauf gut im Blick zu behalten, raten die Experten zu einem Stent-Pass. „Der Stent-Pass hilft, eine folgenschwere Unterbrechung der Behandlung zu vermeiden, indem Arzt und Patient darin den Therapieverlauf dauerhaft dokumentieren“, erläutert Dr. Sechtem. In den Ausweis kann der Arzt Stent-Art, Datum der Implantation sowie Art und Dosierung der Medikamente eintragen. Zusammengefaltet passt er in jedes Portemonnaie. Erhältlich ist ein kostenloser Stent-Pass unter nachstehendem Link.

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Vitamin-K-Prophylaxe für Babys
Vitamin-K-Prophylaxe für Babys

Verzicht bedeutet Gefahr

Die Vitamin-K-Gabe nach der Geburt schützt Babys vor Gehirnblutungen. Wie wichtig diese Prophylaxe ist, unterstreicht eine schwedische Untersuchung.   mehr

Morgens oder abends schlucken?
Morgens oder abends schlucken?

Mittel gegen hohen Blutdruck

Lange hieß es, Blutdrucksenker sollten morgens eingenommen werden. Dann wurde wieder zur abendlichen Einnahme geraten. Was stimmt denn nun?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de