Rauchstopp verändert die Darmflora


Warum man beim Rauchstopp zunimmt
Rauchstopp verändert die Darmflora

Die meisten Raucherinnen und Raucher nehmen einige Kilos zu, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Der Grund liegt vermutlich in der veränderten Zusammensetzung der Darmflora nach dem Rauchstopp, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Untersuchung ergab.

Nach Rauchstopp eine Größe mehr

Drei von vier Rauchern nehmen nach dem Rauchstopp zu, im Durchschnitt sieben Kilos. Ihr Gewicht steigt, auch wenn sie gleich viel oder sogar weniger Kalorien aufnehmen als zuvor. Worauf ist diese Gewichtszunahme zurückzuführen?

Auf eine veränderte Zusammensetzung der Bakterienvielfalt im Darm, lautet die Antwort von Forschenden um Gerhard Rogler vom Universitätsspital Zürich. Die Forscher untersuchten Stuhlproben von zwanzig Personen: fünf Nichtrauchern, fünf Rauchern sowie zehn Rauchern, die sich während des neunwöchigen Untersuchungszeitraums vom Glimmstängel trennten.

Höhere Energieaufnahme bei gleichem Bedarf

Bei Rauchern und Nichtrauchern änderte sich die Bakterienvielfalt in den Stuhlproben kaum. Bei den ehemaligen Rauchern gab es dagegen deutliche Veränderungen in der Zusammensetzung der mikrobiellen Darmbewohner. Mikroben der Stämme Proteobacteria und Bacteroidetes vermehrten sich. Dabei handelt es sich um Bakterienstämme, die auch in der Darmflora von fettleibigen Menschen dominieren.

Gleichzeitig nahmen die Probanden, die mit Rauchen aufgehört hatten, während des Studienzeitraums durchschnittlich 2,2 Kilo zu, obwohl sich an ihrem Ess- und Trinkverhalten nichts änderte. Die Wissenschaftler vermuten: Die neu zusammengesetzte Darmflora nimmt effizienter die in der Nahrung enthaltene Energie auf. Dadurch steht dem Körper mehr Energie zur Verfügung als er benötigt, sodass er überschüssige Energie in Fettdepots speichert.

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de