Stress und Kummer fördern Demenz


Gesunde Seele, gesunder Geist
Stress und Kummer fördern Demenz

Stress und Schicksalsschläge beschleunigen den geistigen Abbau und begünstigen so die Ausbereitung einer Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie eines argentinischen Forschers.

Auf die Seele achten

Der Neurologe Edgardo Reich ging den seelischen Rahmenbedingungen einer Demenz auf die Spur. Er befragte 107 ältere Menschen, bei denen in den vorhergehenden drei Jahren eine leichte oder mittelschwere Demenz festgestellt wurde. Schwerpunkt der Befragungen waren Schicksalsschläge und Veränderungen in der Lebensweise, die sich bis zu drei Jahre vor Ausbruch der Erkrankung ereignet hatten. Auch Familienangehörige und Pflegekräfte nahmen an den Befragungen teil.

Als Kontrollgruppe diente eine ebenso große Gruppe Menschen im gleichen Alter und mit ähnlichem Bildungsgrad. Im Unterschied zur ersten Gruppe litt kein Teilnehmer der Kontrollgruppe an einer Demenz.

Seelische Belastungen treffen den Geist

Die Befragungen ergaben, dass 73 Prozent der Demenz-Kranken kurz vor Krankheitsausbruch seelischen Belastungen ausgesetzt waren. Die häufigsten Auslöser für Kummer und Sorgen waren Todesfälle, Unfälle und gewaltsame Übergriffe, gefolgt von Geldsorgen, schweren Erkrankungen in der Familie und dem Gefühl nach dem Eintritt in den Ruhestand nicht mehr gebraucht zu werden. Von den Teilnehmern der Kontrollgruppe erlebten nur 24 Prozent in den letzten drei Jahren einen vergleichbaren Lebenswandel oder Schicksalsschlag.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass Kummer und Stress den geistigen Abbau vorantreiben. Zwar lösen seelische Belastungen keine Demenz aus, doch sie können laut Reich die Beschwerden verstärken und eine bestehende Erkrankung verschlechtern.

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de