Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder


Nun im U-Heft dokumentiert
Zahnvorsorge Kleinkinder Zähneputzen
mauritius images / Viktors Golenkovs / Alamy / Alamy Stock Photos

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.

Vorsorge: Das zahlt die Kasse

Die Zahngesundheit bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten riesige Fortschritte gemacht. Das liegt unter anderem daran, dass regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen heute Standard sind:

  • ·        Jedes Kind hat im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren Anspruch auf 6 zahnärztliche Früherkennungstermine.
  • Die ersten drei finden bis zum dritten Lebensjahr im Abstand von mindestens 4 Monaten statt.
  • Danach gibt es jedes Jahr eine Untersuchung.

Tipps für die Zahngesundheit

Bei der Vorsorge sieht sich die Zahnärzt*in Mund und Zähne des Kindes genau an und befragt die Betreuungspersonen zur Ernährung. Daraus schätzt die Zahnärzt*in das individuelle Kariesrisiko des Kindes ein und gibt entsprechend Tipps, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Das kann bei der zahngesunden Ernährung sein, Bei der Zahnputztechnik oder auch bei der Verwendung von Fluoridzahnpasta und/oder fluoridhaltigem Speisesalz. Zusätzlich kann bei jedem Kind bis zum Alter von 6 Jahren halbjährlich fluoridhaltiger Zahnlack aufgetragen werden, was den kindlichen Zahnschmelz weiter härtet. In Kitas und Kindergärten gibt es ebenfalls regelmäßige Termine zu Zahnpflege und Kariesprophylaxe, die zusätzlich zu den individuellen Terminen stattfinden.

Alles in einem Heft

Neu ist nun, dass die zahnärztlichen Untersuchungen in das reguläre Untersuchungsheft für Kinder integriert werden. So erinnert jeder Blick ins Untersuchungsheft auch an die Zahngesundheit. Die Untersuchungsergebnisse sind ebenfalls dort dokumentiert. Das erleichtert auch die Koordination zwischen individueller Zahnvorsorge und Zahnvorsorge in der Kita. Und der besondere Vorteil: Es werden auch diejenigen Kinder erreicht, die keine Betreuungseinrichtung besuchen und damit keine Gruppentermine zur Zahnvorsorge haben.

Quellen:

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de