Notdienst oder Notaufnahme?


Oft hilft der Bereitschaftsdienst
Notdienst oder Notaufnahme?
mauritius images / Westend61 / Sigrid Gombert
In der Notaufnahme gibt es oft lange Wartezeiten

Bei akuten Schmerzen ist oft unklar: Ist die Notaufnahme das Richtige, oder reicht ein Besuch in einer Praxis? Die Telefonvermittlung 116117 hilft bei der Entscheidung.

Notdienst nicht immer bekannt

Eine aktuelle Studie zeigt: Patient*innen in der Notaufnahme sind meist wegen akuter Schmerzen oder Angst um die eigene Gesundheit dort – und viele kennen den ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht. Nicht immer ist klar, ob die eigenen Beschwerden sofort behandelt werden müssen. Ein Teil der Patient*innen versucht deshalb vor dem Gang in die Notaufnahme die behandelnde Arztpraxis zu erreichen – doch manche erreichen dort niemanden. Was dann? Und was tun, wenn die Praxen bereits geschlossen haben, zum Beispiel am Wochenende?

116117 hilft bei der Einschätzung

In unklaren Fällen hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst. Dieser ist für dringende Fälle gedacht, die keine Notfälle sind. Der Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr über die Telefonnummer 116117 erreichbar. Patient*innen können dort ihre Beschwerden einstufen lassen. Reicht ein Besuch in der normalen Sprechstunde aus, kommt der ärztliche Bereitschaftsdienst zu Ihnen nach Hause oder handelt es sich doch um einen Notfall? Der Telefondienst vermittelt Patient*innen bei Bedarf an die Praxis, die gerade Bereitschafsdienst hat. Für manche Fachgebiete gibt es einen eigenen Notdienst, beispielsweise in der Augenheilkunde.

Vermittlung an Fachleute

Neben der telefonischen Beratung gibt es auch die Webseite www.116117.de sowie eine entsprechende App. Dort können Patient*innen im Patienten-Navi Online die Beschwerden einstufen lassen. Auf der Webseite finden Patient*innen neben einer allgemeinen Suche nach Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen auch jederzeit die zuständige Bereitschaftspraxis. Als weiterer Service hilft 116117 bei der Vermittlung von Terminen in Fachpraxen.

Quellen: Springer Nature Link, www.116117.de

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

Sicher Autofahren mit Diabetes
Sicher Autofahren mit Diabetes

Dem Unterzucker keine Chance!

Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Unfälle beim Autofahren. Das liegt daran, dass es trotz moderner Therapien immer noch zu Unterzuckerung (Hyperglykämie) kommen kann – und dadurch zu Sehstörungen oder Schwindel. Expert*innen haben Tipps zusammengetragen, wie man auch mit Diabetes sicher Auto fährt.   mehr

Hilft die Pille gegen Liebeskummer?
Hilft die Pille gegen Liebeskummer?

Was die Werbung verspricht

Eine Pille gegen Liebeskummer – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Angeblich ist die Wirkung sogar durch eine Studie belegt. Aber halten die Ergebnisse auch einer genaueren Prüfung stand?   mehr

Blasen vorbeugen und behandeln
Blasen vorbeugen und behandeln

Wenn der Schuh drückt

Ob nach einer langen Wanderung oder einem ausgiebigem Shoppingtrip – Blasen entstehen schnell und sind oft schmerzhaft. Das sind die besten Tipps, um Blasen vorzubeugen oder sie schnell wieder zum Abheilen zu bringen.   mehr

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de