Mundgesundheit


Vorsorge bei Pflegebedarf & Handicap
Mundgesundheit

Die Mund- und Zahngesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen ist schlechter als bei der übrigen Bevölkerung. Neue zahnmedizinische Leistungen stehen Betroffenen seit Juli 2018 zur Verfügung.

Pflegebedarf und Behinderung bedeuten oft schlechte Mundgesundheit

Der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Prof. Dietmar Oesterreich schildert die Situation: „Es ist viel zu häufig zu beobachten, dass ein Pflegegrad oder ein körperliches Handicap in Deutschland gleichbedeutend mit einer schlechten Mundgesundheit sind. Werden Patienten, die vormals einen recht guten Mundgesundheitsstatus hatten, pflegebedürftig, gibt es einen regelrechten Einbruch.“ Er warnt, dass vor allem das Risiko für Karies, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen bei den Betroffenen deutlich erhöht sei. Dies wirke sich negativ auf Gesamtgesundheit und Lebensqualität aus.

Neue Vorsorgeleistungen seit 2018

Seit Juli dieses Jahres haben Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen einen Anspruch auf zusätzliche zahnärztliche Vorsorgemaßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen. Zweimal jährlich können Betroffene im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen folgende Leistungen in Anspruch nehmen:

  • Erhebung des Mundgesundheitsstatus von Zähnen, Zahnfleisch und Zahnersatz
  • Erstellung eines individuellen Mundgesundheitsplans
  • Aufklärung über eine geeignete Mundhygiene
  • Entfernung harter Zahnbelege

Zahnärzte führen die Untersuchungen in der Praxis und bei Bedarf in häuslicher Umgebung sowie in Pflege- und Behinderteneinrichtungen durch. „Wir hoffen, dass diese Leistungen von möglichst vielen Menschen angenommen werden“, sagt Michael Kleinebrinker, Referatsleiter beim Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). „Insgesamt können bis zu vier Millionen Versicherte davon profitieren, da nicht jeder Mensch mit Behinderung und Pflegebedarf Unterstützung bei der Mundgesundheit benötigt.“

Quelle: Bundeszahnärztekammer

Wir sind zertifiziert

Unsere starken Partner


News

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Faktencheck Krebsdiäten
Faktencheck Krebsdiäten

Nützlich oder schädlich?

Viele Menschen mit Krebs hoffen, den Tumor durch eine spezielle Ernährung beeinflussen zu können. Doch eine neue Leitlinie macht deutlich: Für Krebsdiäten gibt es keinen belegten Nutzen. Und wenn sie zu einer Mangelernährung führen, können sie sogar gefährlich werden.   mehr

Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko
Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko

Schwangerschaft mit Folgen

Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Alte Stadt-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03765/1 21 36
Fax 03765/38 68 37
E-Mail info@stadtapotheke-reichenbach.de