Notfallausweis für Herzpatienten


„Lebensretter“ im Geldbeutel
Notfallausweis für Herzpatienten

Herzprobleme können sich schnell zum medizinischen Notfall ausweiten. Mit dem Notfallausweis im Geldbeutel steigen die Überlebenschancen von gefährdeten Patienten, weshalb nun eine neue Auflage des Ausweises kostenlos verfügbar ist.

Etwa sechs Millionen Menschen leiden hierzulande an der koronaren Herzkrankheit (KHK), einer Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Die Deutsche Herzstiftung rät Herzpatienten daher, stets einen Notfallausweis mit sich zu führen. Nachdem der kostenlose Ausweis in den vergangenen Jahren mehr als eine Million Abnehmer gefunden hat, ist nun eine Neuauflage verfügbar. Diese berücksichtigt aktuelle Anforderungen hinsichtlich neuer Gerinnungshemmer und Implantate (Klappenersatz, Gefäßstütze/Stent, implantierbarer Defibrillator).

Im Geldbeutel schauen Notfallmediziner zuerst nach

„Bei Herznotfällen zählt jede Minute. Hat der Notarzt sofort alle erforderlichen Daten zur Herzerkrankung des Patienten vor sich, lässt sich eine deutlich bessere Notfallbehandlung erreichen und viele Komplikationen bis hin zum Tod können vermieden werden“, erklärt Prof. Günter Görge vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Der Notfallmediziner betont, dass jeder Herzpatient seinen Notfallausweis im Geldbeutel tragen sollte. Dort schauen Notärzte in der Regel zuerst nach.

Auch für den Auslandsaufenthalt geeignet

Auf dem Notfallausweis sind unter anderem Vorbehandlungen, Begleiterkrankungen und eingenommene Medikamente des Patienten aufgelistet. Da er auf Deutsch und Englisch abgefasst ist, eignet sich der Ausweis auch für den Auslandsaufenthalt. Er kann kostenfrei hier, per Telefon unter 069 955128400 oder per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de angefordert werden.

Quelle: Deutsche Herzstiftung

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